16.07.2010 Die Kunst aus Müll etwas Neues zu schaffen: Die "Trash-People" von HA Schult in Bergisch Gladbach
HA Schult brachte Kunst in die Stadt: Der dritte Teil seines Abendprogramms fand draußen am Bergischen Löwen statt.
Ins rechte Licht gesetzt: HA Schults weitgereiste "Trash People" beim Live-Event auf dem Konrad-Adenauer Platz in Bergisch Gladbach
Renate Beisenherz-Galas, stellvertretende Bürgermeisterin von Bergisch Gladbach mit dem Aktionskünstler HA Schult
Kunst in der City: HA Schult inszeniert sein Abendprogramm mit Künstlern und den "Trash-People" rund um den Bergischen Löwen. Die "Trash People" wurden vor 15 Jahren in Bergisch Gladbach aus Wohlstandsmüll und Kleber erschaffen.
Bereits am Donnerstag abend reisten die "Trash-People" an und wurden vor dem Bergischen Löwen aufgebaut.
Das Maßband gibt den Abstand vor: Reihe für Reihe marschieren die "Trash-People" vor den Bergischen Löwen.
Alle "Trash-People" sind aus Müll zusammengesetzt. Immer ähnlich und doch individuell und leicht verrostet: rot, orange, grün, braun, ...
Inmitten der "Trash-People": Lebhafte Diskussion. Ursula Lübbe (li.), HA Schult (mi.) und Doro Dietsch (re.)
Das Empfangskomitee für die "Trash-People": Norbert Pfennings, Geschäftsführer Bürgerhaus Bergischer Löwe (li.), Bürgermeister Lutz Urbach (2.v.li), Ursula Lübbe (mi.), Aktionskünstler HA Schult (2.v.re) und Doro Dietsch (re.)
Die Kunst aus Müll etwas Neues zu schaffen: "Trash-People" von HA Schult in Bergisch Gladbach
Seit Februar wird im Rheinisch-Bergischen Kreis öffentlich diskutiert, auf welcher Deponie unser (und importierter) Müll endgelagert wird. In einer Konsum-Gesellschaft wird produziert, genutzt und vieles weggeworfen - doch Blechdosen, Plastikverpackungen oder Elektroschrott verwandeln sich nicht einfach in unbelastete Erde.
Der Aktionskünstler HA Schult packt das Thema Müll kreativ an: Vor 15 Jahren erschuf HA Schult seine "Trash-People" mit Müll aus dem Rheinisch Bergischen Kreis. Seitdem reist er mit seinen "Müll-Menschen" um die Welt und stellt sie an besonderen Stellen auf: vor den Pyramiden von Gizeh, auf der Chinesischen Mauer, in New York, im Salzstollen Gorleben, in Köln am Dom und nun vom 16. bis 18. Juli in Bergisch Gladbach vor dem Bergischen Löwen. Renate Beisenherz-Galas, stellvertretende Bürgermeisterin von Bergisch Gladbach (Grüne), besuchte das Kunst-Event im Bergischen Löwen.
Fotos: U. Beck







