Kreismitgliederversammlung
Die erste Kreismitgliederversammlung unseres Kreisverbandes fand in diesem Jahr am Samstag, den 29.05.2010
im "Grünen Treff" in Bergisch Gladbach statt.
Als wichtigste Formalie standen die Kassenprüfung und die Entlastung des Vorstandes auf der Tagesordnung.
Als Kassenprüfer stellt Roland Rickes fest, dass sich die Kasse in einem hervorragend Zustand befindet. Darauf hin wurde der gesamte Vorstand einstimmig von allen Anwesenden für das Jahr 2009 entlastet.
Als Kassenprüfer für das Jahr 2010 wurden Ursula Maaßen aus Overath und Roland Rickes aus Berg. Gladbach gewählt.
Wahl KreiskassiererIn
Nach vielen Jahren der ehrenamtlichen Tätigkeit als Kreiskassiererin gab Beate Dörper ihr Amt mit dieser Sitzung auf.
Es musste also eine neue Kreiskassiererin bzw. Kreiskassierer gewählt werden. In Ursel Klein aus Wermelskirchen fanden wie nach langem Suchen endlich eine Kandidatin, die unseren Anforderungen bzw. Wünschen entsprach.
Sie wurde dann auch einstimmig sowohl als Nachfolgerin von Beate als Kreiskassiererin, als auch als Delegierte zum Landesfinanzrat gewählt.
Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten für den Bezirksverband
Es stellte sich Sarah Bähner und Robert Schallehn zur Wahl. Sarah wurde als Delegierte und Robert als Ersatzdelegierter gewählt.
Als Delegierter für den Landesparteirat wurde Harald Wolfert gewählt. Als Ersatzdelegierte für Landesparteirat
stellten sich zur Wahl: Carola, Robert, Sarah, Maik, Katharina und Roland Schundau. Auch diese wurden einstimmig gewählt.
Nachlese zur Landtagswahl
Es wurde festgestellt, dass Plakatwerbung immer mehr an Bedeutung verliert. Wichtig ist, und wird es auch in Zukunft sein, - das Internet und die direkte Ansprache der Wählerin und des Wählers. Natürlich sind wir hochzufrieden mit dem Wahlergebnis.
Besuch von Sven Lehmann & Sachstandsbericht aus Düsseldorf
Obwohl Sven vor einigen Jahren schon einmal zu Besuch im „Grünen Treff" war, stellte er sich zuerst einmal den Anwesenden vor und berichtete dann über den Stand vergangenen Koalitionsverhandlungen mit der SPD und den Linken. Danach berichtete er über seine bisherige Arbeit in Düsseldorf und stellt sich als Kandidat für den Vorstand der NRW Grünen vor. Erbat um die Unterstützung unseres KV für seine Kandidatur. Diese wurde ihm auch gerne von allen Anwesenden zugesagt.
Berichte aus den Ortsverbänden und Gremien
Berichtet wurde diese mal von Jürgen Klein aus Wermelskirchen, Dirk Steinbüchel aus Bergisch Gladbach, Harald aus Burscheid und Eymelt aus dem Kreistag.
Anträge und Anfragen
Werner Hager stellt 4 Anträge an die KMV
1.Einrichtung eines Säkularstaates -dieser wird einstimmig unterstützt.
2. Unterstützung von Initiativen gegen Homophobie, Rassismus, Faschismus und Antisemitismus. - Wird einstimmig unterstützt.
3. Zur politischen Bildung. - Wir empfehlen diesen in die LAG Bildung einzubringen.
4. Umbau des Wehr - und Zivildienstes. - Hierzu wird kein Beschluss gefasst.
Kreimitgliederversammlung am 16. Mai 2009
Neu- und Wiederwahl des Kreisvorstands -
Verabschiedung des Programms zur Kommunalwahl
Auf ihrer Kreismitgliederversammlung am 16.05.2009 wählten die GRÜNEN einige neue Mitglieder in den Vorstand, beziehungsweise drückten dem langjährigen Sprecher Harald Wolfert und der Kassiererin Beate Dörper zum wiederholten Male ihr Vertrauen aus. Als Sprecherin neu in den Vorstand wurde die Odenthalerin Carola Eichbaum gewählt.
Subjektive Eindrücke vom Landesparteitag in Krefeld
Ein Bericht der Basis
Am Samstag, den 06.12.2008, wählten die Landesdelegierten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Krefeld zehn Frauen und zehn Männer, die die BÜNDNISGRÜNEN NRW in der Legislaturperiode 2009 - 2014 im Bundestag vertreten könnten.
Das elektronische Wahlverfahren ermöglichte einen zügigen Wahlverlauf, unterbrochen durch die etwa siebenminütigen Vorstellungsreden der KandidatInnen. Bis zum Listenplatz 5 trat jeweils nur eine Kandidatin/ein Kandidat an - dies geschah wohl nach Absprachen, die im Vorfeld getroffen wurden. Mehr »
Grüne holen 8,8 % im Wahlkreis 101
Erfreut danken wir herzlichst unseren treuen GrünwählerInnen für das gute Ergebnis. Wir stellen mit Zufriedenheit fest, dass die Wählerinnen und Wähler bei der Bundestagswahl der neoliberalen Politik von CDU + FDP eine Absage erteilt, und ein Mehrheitsvotum für eine Regierungsbildung links von Union und FDP abgegeben haben.
Mit 8,1 % bundesweit haben wir Grüne wieder eine starke sozial-ökologische Stimme im Bundestag. Mit 8,8 % grünen Zweitstimmen liegt unser Kreis um 1,6 % über dem NRW-Landesdurchschnitt und als bester grüner Flächenkreis im Ranking auf dem 9. Platz (von 54).
Somit steht fest und darüber freue ich mich, als langjähriger, grüner Vorkämpfer sehr, dass wir hier auf ein festes Wählerpotential bauen können. Dieses Vertrauen verpflichtet und bestärkt uns, auch weiterhin eine verlässliche - sozial gerechte und ökologische - Arbeit abzuliefern.
Mit n’em lieben Gruß,
Ihr (Euer) Direktkandidat
Harald Wolfert
P.S. Wer es gerne genauer haben will, hier geht es zur KDVZ mit den Ergebnissen der einzelnen Gemeinden und der einzelnen Stimmbezirke.
Informationstreffen „Regionale 2010“ am 16.01.07
Zu dieser Veranstaltung hatten der Kreisverband und die Kreistagsfraktion alle interessierten GRÜNEN Ratsmitglieder des Rheinisch-Bergischen Kreises eingeladen.
In seinem Einführungsreferat stellte Gerd Wölwer, Mitarbeiter der Kreisverwaltung und Gründungsmitglied der Leverkusener GRÜNEN, die vier Projekte vor, die in dieser und für diese Region von Bedeutung sind. Dazu zählen
- Bergisch Gladbach mit der Strunde als wertvollem Landschaftsraum mit einem hohen Naherholungswert, Kat. B
- Der Wupperkorridor mit der Beteiligung von Leichlingen, Kat. C
- Der Dhünnkorridor mit Odenthal, Kürten, Burscheid, Wermelskirchen und Bergisch Gladbach, Kat. B
- Kennenlernenumwelt mit der Beteiligung von Overath und Rösrath, in Zusammenarbeit mit den Städten Troisdorf und Lohmar, Kat. A
Die Kategorien A bis C, bzw. D, dokumentieren den jeweiligen Projektstatus. Demnach ist das vierte Projekt in seiner Realisierung am weitesten fortgeschritten. Die unterschiedliche Zuordnung der einzelnen Projekte macht deutlich, dass es schwierig sein kann, sich vor Ort grundsätzlich für bestimmte Maßnahmen zu entscheiden, sich auf eine bestimmte Anzahl von Projekten zu verständigen oder auch die Intensität des Engagements zu bestimmen.
So findet das vierte Projekt eine breite Zustimmung in Politik und Bevölkerung. Andererseits wird in Odenthal beispielsweise der Bau einer Tiefgarage in Altenberg kontrovers diskutiert, was den Verlauf des Projektes hemmen könnte, wenn kein Kompromiss gefunden wird. Auch in Bergisch Gladbach ist die Situation schwierig, weil u.a. zwei gänzlich unterschiedliche Projekte zu betreuen sind. Die kontroversen Debatten, auch in der GRÜNEN Ratsfraktion, erschweren den Prozess.
An dieser Stelle wird auf die ausführliche Beschreibung der einzelnen Projekte verzichtet, da diese Informationen über die Broschüre „regionale 2010:Projektstand 2006“ und über das Internet: www.regionale2010.de zu haben sind. Kontakte können auch über die E-Mail-Adresse buero(at)regionale2010.de hergestellt werden.
Darüber hinaus bietet Gerd Wölwer die Möglichkeit an, in die Fraktionen zu kommen, um noch offene Fragen zu klären. Hierzu ist eine schriftliche Einladung erforderlich, die genehmigt werden muss, wenn Gerd als Mitarbeiter der Kreisverwaltung eingeladen wird. Die Adresse lautet: kreisentwicklung(at)rbk-online.de
Abschließend weisen wir auf die Möglichkeit hin, dass Treffen dieser Art sinnvoll sind, wenn Inhalte auf einander abgestimmt werden sollen, die mehrere Kommunen und/oder den RBK betreffen. Wir laden Euch ein, diese Chancen zukünftig intensiver zu nutzen, was mit den modernen Medien sehr gut zu organisieren ist.
Ein paar Worte zum Sonderparteitag
Harald Wolfert, Vorstandssprecher des Kreisverbandes Rhein-Berg.
Nachdem nun die Medienhetze und die teilweise Verbreitung von Desinformationen durch die Presse so langsam abklingen, möchte ich als Eurer Sprecher, als Mitinitiator des Sonderparteitages, als Delegierter und aktiver Unterstützer des mit deutlicher Mehrheit beschlossenen Antrags: „Militärische Eskalation ist keine Lösung –Mit politischen Mitteln und zivilem Aufbau den Frieden in Afghanistan gewinnen!“ meine Sicht der Ereignisse darlegen.
Ich möchte Euch aber bitten zuvor den eigentlichen „Stein des Anstoßes“ zu lesen – mir scheint es so, als ob viele – auch Pressevertreter – sich mit kritischen Kommentaren und Artikulationen überschlagen, ohne überhaupt den Inhalt zur Kenntnis genommen zu haben.
unter diesem Link findet Ihr den Beschluß der BDK im Wortlaut.
Nicht erst und alleine durch den kompetenten Vortrag von Herrn Prof. Orywal auf unserer vorletzten Mitgliederversammlung wissen wir alle, dass die Situation in Afghanistan sich drastisch verschlechtert hat: Die Zahl der Terroranschläge, der zivilen Opfer des Krieges, des Mohnanbaus und der Rekrutierung von neuen Taliban Kämpfern haben ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Ein „Weiter So“ darf es nicht geben! - Und diametral zur lancierenden Medienmeinung verstehe ich unter „Realpolitik“ genau das, was die grüne Basis auf dem Sonderparteitag kontrovers und konstruktiv debattiert und beschlossen hat: Die Probleme zu benennen und in der Rolle als Oppositionspartei Lösungswege durch einen Strategiewechsel - weniger militärisch geprägt, hin zu mehr zivilen Engagement - vorzuschlagen, die eine Regierung in Zugzwang zum Nachdenken bringen soll – Und Realpolitik ist auch die Tatsache, dass eine Regierung dieses eben nicht tut, wenn selbst die Opposition ihrer Linie („weiter so“) zustimmt. Die Mandatsverlängerung der Tornados lehne ich aus drei Gründen ab: · Die jährlichen 70 Millionen Euro Kosten stehen in keinem Verhältnis zu den 100 Millionen Euro Entwicklungshilfe für Afghanistan und wären im zivilen Aufbau besser angelegt · Die Aufklärungsfotos dienen auch Operation Enduring Freedom ( perfider Name!) als Grundlage für Bombenangriffe, welche häufig auch zu zivilen Opfern führen, diese sind kategorisch abzulehnen. · Die deutschen Tornados werden von den Afghanen als „Spione“ bezeichnet, wusste mensch doch aus der russischen Besatzungszeit: zwei Stunden nach den „Spionen“ fallen die Bomben – diese Wahrnehmung gefährdet die Arbeit der deutschen Hilfsorganisationen. Wenn die Spitzen der großen Koalition durch eine Abstimmung der Paketschnürung von ISAF mit den Tornados ein Votum pressen wollen, kann und dürfen wir Grüne dem „nicht zustimmen“! Der Parteitag von Göttingen hat noch weitere Komponenten. Nach der Zustimmung zum Afghanistan Einsatz 2001 fiel die Mitgliederzahl unseres Kreisverbandes innerhalb eines Monats von 221 auf 142! Ich bin mir sicher, dass viele Menschen sich von uns Grünen abgewendet haben, weil Führungsgrüne in den letzten Jahren an drei der vier Grundsäulen - ökologisch – sozial gerecht – basisdemokratisch – gewaltfrei zu viel geschliffen haben. Womit wir bei dem politisch positivsten Signal von Göttingen sind: Die Revolte der Basis! In Zeiten der Politikverdrossenheit - mit der Einstellung vieler „Die da oben machen ja doch was sie wollen um dran zu bleiben“ - haben wir Grünen gezeigt was gelebte Demokratie bedeutet. Nix einfach abnicken. Hier hat die Basis die Sachlage kontrovers ausdiskutiert und fordert von den Funktionären und Mandatsträgern nun, sich dem gefundenen Ergebnis entsprechend zu verhalten. Dieser einzigartige Vorgang in der Parteienlandschaft: - Basis diskutiert ein heikles Thema und beschließt kontrovers zum Vorstand – hat und wird uns weit nach vorne bringen. Ich habe in einem weiteren Blatt mal Kommentare und Reaktionen aus Foren von/und online Zeitungen eingestellt, die diese Einschätzung sehr deutlich belegen. Schaut mal rein es lohnt sich! Mein Fazit dieses spektakulären Parteitages: Es geht wieder mehr in die grüne Richtung und das ist super J gut für die Partei! Mit `nem lieben Gruß, Harald Wolfert Weitere Infos zum Thema:
www.gruene-bundestag.de/cms/afghanistan/rubrik/11/11674.ts_afghanistan.htm Mehr »


