“Outdoorarena"
Die Stadt Wermelskirchen plant mit der “Outdoorarena” ein aberwitziges Freizeitvorhaben. Die Antworten der Landesregierung auf die Anfragen der Grünen liegen nun vor, geben aber keinen Anlass zur Entwarnung:
“Anstatt dem ganzen wirtschaftlichen und ökologischen Unsinnsvorhaben eine deutliche Absage zu erteilen, beschreibt die Landesregierung in ihren Antworten scheinbar neutral die weiteren Verfahrensschritte. Sie nimmt ihre eigenen Ziele zum Schutz des Trinkwassers im Landschafts- und Wasserschutzgebiet und zum Schutz der Natur nicht ernst. Im Gegenteil: Es werden 19.280,- € vom Land für ein unsinniges Projekt verpulvert”, so Johannes Remmel, Parlamentarischer Geschäftsführer und umweltpolitischer Sprecher der grünen Fraktion im Landtag NRW.
“Die Landesregierung hält es auch nicht für nötig, eigene Berechnungen zum Energieverbrauch der geplanten Anlage anzustellen. Sondern sie zitiert die Angaben aus einer Präsentation, die sich lediglich auf den Energieeinsatz von Schneekanonen für 40 Schneistunden beziehen. Der Gesamtenergiebedarf für dieses Projekt ist um ein vielfaches höher. Die jährlichen Energiekosten sind lt. Machbarkeitsstudie allein im 1. Betriebsjahr mit 1.740.000 € angesetzt. Hier wird scheinbar bewusst mit irreführenden Zahlen gearbeitet um die Öffentlichkeit zu täuschen“, so Hans-Jürgen Klein, stellvertretender Fraktionssprecher der Grünen in Wermelskirchen
Daher fordern beide Grüne: ”Dieser Nonsens muss sofort gestoppt werden und wir erwarten die klare Aussage der Landesregierung, diesem umweltschädlichen Unsinnsvorhaben einen Riegel vorzuschieben!"
Umweltzonen im Ruhrgebiet
Liebe Freundinnen und Freunde, sowohl bei der Einrichtung von Umweltzonen im Ruhrgebiet als auch bei der Lärmkartierung versagt der NRW-Umweltminister. Die Umweltzonen gleichen einem zerfetzten Flickenteppich und bei der Meldung der Lärmkarten an die EU ist NRW trauriges Schlusslicht.
In den nächsten 1 - 2 Wochen erfolgt die öffentliche Auslegung der Umweltzonen-Pläne bei den jeweiligen Bezirksregierungen. Ziel muss es sein, diese unsinnigen Lösungsvorschläge durch vielfältige Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern, von Initiativen und Verbänden sowie in den Kommunalparlamenten doch noch zu kippen.
Und schon Mitte 2008 müssten eigentlich die Lärmaktionspläne mit entsprechenden Vorschlägen für Maßnahmen vorliegen.
Es wäre schön, wenn von den Kommunalfraktionen zu beiden Themen entsprechende Anträge eingebracht werden könnten.
Um Euch auf den aktuellsten Stand der Diskussion der politischen Auseinandersetzung zu bringen, haben wir nachfolgend einige Informationen zusammen gestellt. Sehr gerne stehe ich auch für gemeinsame Pressetermine und Aktionen vor Ort in diesem Zusammenhang zur Verfügung.
Über Rückmeldungen würde ich mich freuen.
Herzliche Grüße
Johannes Remmel
Parlamentarischer Geschäftsführer
Sprecher für Umwelt, Naturschutz, Landwirt-
schaft und Verbraucherschutz
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag NRW P Rette einen Baum.
Platz des Landtags 1 Drucke diese e-mail nur aus,
40221 Düsseldorf wenn es unbedingt notwendig ist!
Tel. 0211/884-27 37
Fax 0211/884-35 25






